Über den Beruf des Pokerdealers
Die Casino, welche einen Pokerraum führen, lässt ein Team von Poker Dealern für sich zu einem Minimallohn arbeiten � ähnlich in der Gastronomie, besteht die Haupteinkommensquelle von Pokerdealern in Trinkgeldern, die ihnen von Spielern verabreicht werden. Gerade für Pokerdealer, die ihre Arbeit in einer auffällig schnellen und zielsicheren Weise durchführen, können sich hier höhere Summen ergeben. In Ländern, in welchen sich jedoch Kasinos in staatlicher Hand befinden, werden Trinkgelder mit äußerster Strenge abgelehnt, Beispiel: Schweden.

Um für die Mitarbeit bei einem Casino als Poker Dealer infrage kommen zu können, hat eine Person an vier- bis sechswöchigen Fortbildungsmaßnahmen vorher teilzunehmen. Danach werden sie an einem Beruf teilhaben, der oft bis spät hin in die Nacht, nur im Sitzen und an sämtlichen Feiertagen ausgeübt wird. Auch aggressive bzw. gewalttätige Spieler sind ein häufig wiederkehrendes Thema gerade gegen Dealer. Nicht nur Casinos, sondern auch Pokerwettbewerbsveranstalter stellen eigens Dealer an. Dies sind Zeitverträge von einigen Tagen bis zu einigen Wochen, welche Kost und Logis, jedoch keine Reisespesen enthalten.



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Von Pokerdealern wird Fingerfertigkeit und mathematisches Verständnis, d. h., schnelles Kopfrechnen erwartet � des Weiteren (der jeweiligen Spielbank angemessen): Sie sollten über ein gepflegtes Erscheinungsbild verfügen, höflich-routinierte und respektierende Umgangsformen an den Tag legen, und während ihrer Dienstzeit auffällig freundlich auftreten, bzw. den Gästen eine ausgesprochene Freude am Umgang mit ihnen vermitteln. Pokerdealer haben (wie später noch gezeigt wird) auch im Team zu arbeiten und sind in eine Hierarchie eingebunden. Dies sollte ihnen reibungslos möglich sein, d. h., kollegiales Verhalten, verantwortungsbewusste Entscheidungsfähigkeit sowie auch das schnelle Erkennen von Kompetenzen gehören hierzu.

Die gesetzlich-organisatorischen Rahmenbedingungen für das Berufsbild des Pokerdealers in Deutschland lauten: Der (angehende) Poker Dealer ist mindestens 21 Jahre alt. Er verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Weiterhin ist sein polizeiliches Führungszeugnis mit dem Vermerk "Kein Eintrag" versehen. Er selbst kann ausgezeichnet und verantwortungsvoll mit finanziellen Dingen umgehen und hat keine Schulden. Weiterhin ist er in der Lage, verschiedenen Anforderungen zur gleichen Zeit und unter Druck mit derselben Qualität nachzugehen. Wie erwähnt, gehören Wochenend- und Nachtarbeit zu den Regelmäßigkeiten � der gesamte Arbeitstag währt oft zwischen 8 und 10 Stunden. Englischkenntnisse sind von Vorteil � auch werden bei Einstellungen jene Bewerber bevorzugt, die sich in einer Anzahl von Pokervarianten auskennen bzw. genau darin auch geschult wurden: etwa "Omaha", "Texas Hold'em" oder weitere Varianten. Besuchen Sie unsere Seite mit dem großen Online Casinos.

Die Schulungen selbst werden für mehrere Wochen für 8 Stunden pro Tag ausgerichtet, erfordern ihrerseits keine Vorkenntnisse und vermitteln praxisnah orientierte Fachkenntnisse über die Grundsätze des Pokerdealens. Es geht hier um das richtige Mischen, das schnelle Entscheiden, die verschiedenen regionalen Einfärbungen der Spielmöglichkeiten. Um Folgendes werden Bewerber stets gebeten: Man möge sich bitte nur bei den staatlichen bzw. landeseigenen Spielbanken um einen Pokerdealerkurs bewerben. Private Anbieter sind (mit hoher Wahrscheinlichkeit) nicht rechtlich zugelassen und haben somit in ihrem Zertifikat keine Gültigkeit.

Über das Handwerk des Dealens
Von Pokerdealern wird es verlangt, dass sie eine höchst ausgearbeitete Versiertheit darin beweisen, Karten zu mischen, zu verteilen oder je nach Gegebenheit auch die Gemeinschaftskarten in der Mitte des Tisches anzuordnen. Zwei Methoden der Kartenverteilung sind üblich; die "amerikanische" sowie die "europäische".

Über das Mischen
Um die Karten zu mischen, folgt der Dealer einer festen Richtungsabfolge, die vorher durch seinen Arbeitgeber festgelegt wurde. Zunächst werden alle Karten über den Tisch ausgebreitet und nach dem Zufälligkeitsprinzip umhergeschoben. Dies nennt sich "scrambling" oder "washing". Dann werden die Karten zu einem Stapel zusammengelegt, der wiederum gemischt wird. Eine Karte wird nun entnommen, die während des gesamten Vorgangs an derselben Stelle, nämlich am Ende des Stapels verweilt.

Der amerikanische Stil
Der amerikanische Stil kennt folgende Prinzipien: Der Stapel wird in einer Hand gehalten, eine Karte nach der anderen entnommen, an der rechten vorderen Ecke zwischen Daumen und Zeigefinger gegriffen und jeweils vom Dealer per Drehbewegung des Handgelenks zum Spieler geworfen. Hier muss so tief geworfen werden, dass das Bild der Karte noch nicht sichtbar werden kann.

Der europäische Stil
Hier wird nicht geworfen, sondern die Karten werden durch eine angeschnittene Drehbewegung durch den Dealer über den Tisch gleiten gelassen.

Die Gemeinschaftskarten
Bevor Gemeinschaftskarten gegeben werden, wird die oberste Karte "entsorgt" bzw. aus dem Stapel genommen: Es kann sein, dass ein Spieler den Wert dieser durch einen gezielten Blick im Voraus bereits erkannt und im Zusammenspiel mit Dritten markiert hätte. Casinos achten jedenfalls darauf, dass dies nicht geschieht.

Während des Spiels
Pokerdealer beaufsichtigen das Spiel. Das kann heißen: Sie fordern den einzelnen Spieler zum nächsten Spielzug auf, laut hörbar für jeden und vermeiden somit, dass Spieler ihren Einsatz verpassen.

Dealers müssen auch die Einsätze, den "Topf�, verwalten. Sie müssen die Angaben und Einsätze der Spieler präzise aufnehmen, sowie auch am Ende des Spiels den Gewinner ausmachen (oder die Gewinner). Wenn es um Bargeld geht, kommt ihnen die Verantwortung zu, das Verhältnis zwischen Spielbank-Zugewinn und Spieler-Gewinnen jeweils im Blick zu behalten.

Spielewettkämpfe werden zuweilen in englischen Sprachräumen gehalten. Somit erscheint es auch hier sinnvoll, die "Code"-Begriffe der Dealer, die sie dort gegenüber der "Außenwelt" des Tisches gebrauchen, zu definieren: Es sind dies ein oder zwei englische Begriffe, die konkret in der Spielsituation mit einer festen Bedeutung belegt sind. Auch wenn diese Vorgehensweise nicht überall wegen der technischen Ausstattung (Funkgeräte, Handy, Headset) notwendig erscheint: Auf Technik ist nicht völlig Verlass oder die Situation erlaubt nicht zuverlässig den Gebrauch von Technik (Geräuschkulisse oder Ähnliches).

"Floor" oder "Decision":
Dieser Ruf lässt den Abteilungsleiter herbeieilen, um über eine Streitigkeit von höherer Stelle zu entscheiden.

"Seat open":
Kündet vom Freiwerden eines Spielersitzes. Poker Spieler verlassen das Spiel, weil sie nicht mehr mithalten können oder wollen oder aus anderen Gründen.

"Player in":
Kündet davon, dass der oben genannte Sitz besetzt wurde.

"Players checks":
Kündet von der Notwendigkeit, dass Chips am Spieltisch (vom Spieler) gebraucht werden.

"Fill":
Kündet von der Notwendigkeit, dass Chips am Spieltisch (vom Dealer) gebraucht werden.

"Set up":
Der Kartenstapel möge ausgetauscht werden.

"Pick up":
Chips oder Bargeld eines Spielers, die dieser hat stehen lassen, mögen geräumt werden.

"Playover":
Meldet, dass ein Spieler die vorübergehende Platzvertretung eines anderen übernimmt: Der Bedarf einer abgetrennten "Abrechnungsbox" entsteht.

"Winner":
Meldet, dass ein Gewinner (oder mehrere) festgestellt wurde(n) und diese(r) somit ausgezahlt werden kann bzw. können.

"Brush":
Meldet, dass Entscheidungsbedarf besteht: Ein Spiel kann z. B. wegen zu wenig Spielern nicht stattfinden oder mitten im Verlauf aus diesem Grunde abgebrochen werden. Dies kann nicht der Dealer entscheiden, sondern die höhere Stelle.

"Service" oder "Drink":
Meldet, dass ein Spieler eine Kellnerbestellung aufzugeben wünscht.